<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Hamburger Bündnis Hortbetreuung &#187; Allgemein</title>
	<atom:link href="http://hortbetreuung-hamburg.de/?feed=rss2&#038;cat=4" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://hortbetreuung-hamburg.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Aug 2010 22:38:52 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>„Gerüchte und Halbwahrheiten“ – die Rechenkünste der GAL-Bürgerschaftsfraktion</title>
		<link>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=464</link>
		<comments>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=464#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 20:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=464</guid>
		<description><![CDATA[Wenn ich heute einen Flug buchen möchte, kann ich mich vor Top-Angeboten kaum retten: Für 19 € komme ich nach Venedig, für 1 € nach<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=464">[mehr...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich heute einen Flug buchen möchte, kann ich mich vor Top-Angeboten kaum retten: Für 19 € komme ich nach Venedig, für 1 € nach Mallorca. Und dann die böse Überraschung bei der Online-Buchung: hinzukommen noch Kerosinzuschläge, eine Service-Gebühr, Steuern, Ausfallprämie, Versicherung&#8230;.mir wird schon ganz schwindelig. Und beim Einchecken merke ich dann, dass mein Handgepäck zu groß, zu schwer ist. Jedes Kilo kostet mich Euros um Euros.</p>
<p>Mit gesundem Menschenverstand hat diese Preisgestaltung nichts zu tun. Wenn ich ein Ticket kaufe, dann erwarte ich, dass in dem angegebenen Preis alle anfallenden Kosten enthalten sind: Personalkosten, Versicherungen, Steuern, Energiekosten usw. Wie sich die Kosten zusammensetzen, ist für mich als Kunde völlig unwichtig. Hauptsache ich habe eine angenehme Reise.</p>
<p>Die Erwartung von uns Eltern an die Kinderbetreuung ist da im Grunde nicht anders. Wir möchten für unsere Kinder die bestmögliche Betreuung, damit wir guten Gewissens zur Arbeit gehen und unsere Steuern zahlen können. Über viele Jahre war es völlig selbstverständlich, dass Kinder bei einer mehrstündigen Betreuung mit Essen und Trinken versorgt werden. Es ist elementarer Bestandteil der pädagogischen Arbeit, wie auch das Windelnwechseln, Basteln, Toben, Lesen Bestandteile der pädagogischen Arbeit sind. Die Kosten für die Verpflegung sind Sachkosten. Auch Bastelmaterialien sind Sachkosten. Diese Sachkosten werden den Kitas in einer Sachkostenpauschale erstattet.</p>
<p>Auf einmal sind Teile der Sachkosten keine Sachkosten mehr. Auf einmal ist das Mittagessen eine Privatangelegenheit der Eltern. Auf einmal fängt die Politik an, Teile der Sachkosten aus dem Gesamtgefüge herauszulösen. Folgt man dieser Logik, dann ist es eine Frage der Zeit, dass wir Eltern auch einen Windelzuschuss oder einen Zuschuss für das Bastelmaterial zahlen werden. 10 € für einen schmerzfreien Popo oder 5 € im Monat für Klebe und vernünftige Wachsmaler – das muss doch im Interesse der gesunden Entwicklung unserer Kinder für alle Eltern drin sein. Wir sind ja schließlich keine Rabeneltern. Diese Entwicklung der Preisgestaltung ist ebenso unredlich wie die Preisgestaltung der Fluggesellschaften &#8211; aus gutem Grunde sind irreführende Lockangebote heutzutage  verboten.</p>
<p>Die GAL behauptet in einem Video (s.u.) und in ihrem <a title="Offenen Brief" href="http://www.gal-fraktion.de/cms/presse/dok/337/337454.offener_brief_der_galfraktion-print~1.html" target="_blank">Offenen Brief</a> vom 26. April, dass es nur für ein Viertel aller Familien „ab August einen neuen, angepassten Beitrag für die Kita-Betreuung geben“ wird. Das ist eine glatte Lüge. Fakt ist: Für ALLE Familien wird die Kinderbetreuung spürbar teurer. Für die einkommensschwachen Familien, für Familien mit behinderten Kindern ebenso wie für die vermeintlichen neuen „Großverdiener“ dieser Stadt.</p>
<p>Nur ein Beispiel: eine Familie am unteren Einkommensrand zahlt für eine fünfstündige Hortbetreuung  mit Mittagessen heute 44 € (incl. Essenspauschale von 13 €). Ab August bezahlt dieselbe Familie für die gleiche Leistung 73 €. Das entspricht einer Steigerungsrate von 66%.</p>
<p>Liebe GAL-Bürgerschaftsfraktion, ihr stellt in dem Offenen Brief fest, „dass derzeit viele Gerüchte und Halbwahrheiten über die Senatsbeschlüsse im Umlauf sind.“ Und dann stellt ihr klar: Schuld an der Preissteigerung  sind vor allem die anderen. Die Finanzkrise. Die Berliner Klientelpolitik. Und dann wird nur noch schön gerechnet, um das eigene<br />
politische Gewissen zu beruhigen. Mit anderen Worten: Es folgen jede Menge Halbwahrheiten &#8211; frei nach dem Motto, das Breiefporto wird nicht teurer, die 55-Cent-Marke kostet doch immer noch 55 Cent. Ihr Lieben, für wie blöd haltet Ihr uns Eltern eigentlich?</p>
<p>Von der GAL erwarten wir hier mehr. Mehr Ehrlichkeit. Mehr politischen Anstand. Einen redlichen Umgang mit Euren Wählern. Steht zu Eurer Entscheidung, die Kosten für die Kindertagesbetreuung für alle Einkommensgruppen spürbar zu erhöhen. Steht zu der unsozialen Erhöhung der Kinderbetreuungskosten insbesondere für die unteren<br />
Einkommensgruppen. Steht dazu, dass Eure Politik die soziale Spreizung dieser Stadt weiter vorantreiben wird. Steht dazu, dass Eure Politik eine Politik der sozialen Kälte ist. Aber bitte haltet dann auch die Konsequenzen aus.</p>
<p>Durch die zusätzliche Belastung der Familien habt Ihr es mitzuverantworten, wenn im Sommer die Schulreform scheitert. Längst geht es bei dieser Abstimmung über eine gesellschaftlich dringend erforderliche Sachfrage nicht mehr nur um die Schulreform. Es ist eine Abstimmung über die Art und Weise, wie in dieser Stadt von Schwarz und Grün Politik gemacht wird. Lachender Dritter ist jener, dessen Namen man nicht nennen darf. Gruselig.</p>
<p><strong>Und hier der O-Ton der GAL. Viel Spaß mit dem Video wünscht die Online-Redaktion!</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Tyt4wm6xM2c&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/Tyt4wm6xM2c&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hortbetreuung-hamburg.de/?feed=rss2&amp;p=464</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die CDU und die neuen Großverdiener</title>
		<link>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=473</link>
		<comments>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=473#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 19:29:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=473</guid>
		<description><![CDATA[Die Online-Redaktion erreichte folgende Zuschrift, die wir hier ungekürzt im Wortlaut dokumentieren:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr von Beust,
meine Partnerin und ich gehören zu<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=473">[mehr...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Online-Redaktion erreichte folgende Zuschrift, die wir hier ungekürzt im Wortlaut dokumentieren:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr von Beust,</p>
<p>meine Partnerin und ich gehören zu den so genannten „Großverdienern“ der Stadt. Mit unseren Einkommen zahlen wir für unsere beiden Kinder den höchsten Elternanteil, und zwar wie folgt: Aktuell besucht das jüngere Kind in seinem letzten Jahr vor der Schule einen Elementarkindergarten (E8), das ältere Kind geht nach der Schule in den Hort (H5).</p>
<p>Wir bezahlen dafür 287 €. Nach der Erhöhung zahlen wir 459 €, das sind gut 60% mehr als heute. Käme unser kleiner Sohn nicht in den Genuss des vermeintlich kostenlosen Kita-Jahres vor der Schule, sähen die Zahlen etwas anderes aus. Heute müssten wir für die gleiche Betreuungszeit 541 € zahlen. Ab August sind es dann 714 €.</p>
<p>Bei diesen Kosten frage ich mich, ob sich die Arbeit überhaupt noch lohnt. Aktuell arbeite ich 75% der regulären Arbeitszeit. Um auf das selbe Netto-Familieneinkommen zu kommen, bräuchte ich jedoch nur ca. 40% der regulären Arbeitszeit zu arbeiten (berechnet über den Gehaltsrechner http://oeffentlicher-dienst.info). Ich könnte mich dann ohne Stress voll und ganz den Kindern widmen – was dem tradierten Familienideal der CDU sicherlich sehr nahe kommt.</p>
<p>Was bei dieser Betrachtung allerdings außer Acht bleibt, ist der volkswirtschaftliche Schaden, der mit der Stundenreduzierung einhergehen würde. Wenn ich die Stunden reduziere, dann reduzieren sich auch die Steuereinnahmen und die Beiträge zur Sozialversicherung. An Steuern gehen dem Fiskus ca. 445 €/monatlich verloren, die Sozialversicherungen müssen auf 335 €/monatlich verzichten. In der Summe sind das 700 €, die hier verloren gehen. Und das ist nur der Arbeitnehmeranteil.</p>
<p>Und was bedeutet die Stundenreduzierung für den Arbeitgeber? Der müsste für die fehlenden 35% Arbeitsleistung eine Vertretung finden, was schwierig zu gestalten ist. Hinzu kommen Reibungsverluste durch Einarbeitungszeiten und Umorganisation. Und nach einem Jahr überlege ich mir, dass ich dann doch lieber wieder mehr arbeiten möchte und für meine „Vertretung“ müsste eine andere Aufgabe gesucht werden. Im Ergebnis eine sehr kostenintensive, für alle Seiten unerquickliche Angelegenheit.</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass Sie, als Sie die Gebührenerhöhung beschlossen haben, diese Implikationen alle bedacht haben – nachvollziehbar ist es für mich dennoch nicht. Ich möchte Sie daher bitten, mir das alles zu erklären.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hortbetreuung-hamburg.de/?feed=rss2&amp;p=473</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>1000 rocken Peter &amp; Paula</title>
		<link>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=366</link>
		<comments>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=366#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 20:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hortbetreuung-hamburg.de/?p=366</guid>
		<description><![CDATA[Es war ein großartiges Fest mit rund 1.000 BesucherInnen aus ganz Hamburg. Wir sind geradezu überwältigt von dem tollen Fest: Wir sind viele, wir haben<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=366">[mehr...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/01/rrpp20103.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-370" title="rrpp2010" src="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/01/rrpp20103.jpg" alt="rrpp2010" /></a>Es war ein großartiges Fest mit rund 1.000 BesucherInnen aus ganz Hamburg. Wir sind geradezu überwältigt von dem tollen Fest: Wir sind viele, wir haben Power und unsere Arbeit geht weiter. Das ist die Botschaft des Tages.  Hier vorab ein Bild, ein ausführlicher Bericht folgt die Tage. Allen KünstlerInnen, der Fabrik, den KuchenspenderInnen und allen sonstigen helfenden Händen an dieser Stelle noch einmal unser großer Dank.</p>
<p>Schon mal vormerken: das nächste Ini-Treffen ist am 11. Februar um 20 Uhr in den Räumen der SOAL</p>
<p><a href="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0074.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-372" title="DSC_0074" src="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0074.jpg" alt="DSC_0074" width="450" height="301" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hortbetreuung-hamburg.de/?feed=rss2&amp;p=366</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Radau rockt Peter &amp; Paula!</title>
		<link>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=345</link>
		<comments>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=345#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 11:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hortbetreuung-hamburg.de/?p=345</guid>
		<description><![CDATA[Radau rockt Peter &#38; Paula!
Ein Bergfest für Kinder und Eltern in der Fabrik 
Mit dabei: Rockband Radau!, Mirko &#38; GONK,, dooni dooni von der Djembe-Trommelschule,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=345">[mehr...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Radau rockt Peter &amp; Paula!<br />
Ein Bergfest für Kinder und Eltern in der Fabrik </strong></p>
<p>Mit dabei: <a href="http://www.radau-online.de/" target="_blank">Rockband Radau!</a>, Mirko &amp; GONK,, <a href="http://www.dooni-dooni.de/" target="_blank">dooni dooni</a> von der Djembe-Trommelschule, , Rosi und die Knallerbsen u.v.m.</p>
<p><strong>Sonntag, 24. Januar 2010, von 15.00-17.30 Uhr &#8211; 3 Euro pro Person </strong></p>
<p><a href="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/01/2010-01-03_1201.png"><img class="alignright size-full wp-image-346" title="2010-01-03_1201" src="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/01/2010-01-03_1201.png" alt="2010-01-03_1201" width="186" height="60" /></a>Gegen die vom Hamburger Senat geplante „Hortreform“ machen seit Sommer 2009 viele Eltern mobil. Schon ab 2011 sollte die Reform in Kraft treten und hätte eine dramatische Erhöhung der Gruppengrößen von bis zu 50 Prozent bedeutet. In einem offenen Brief an den Senat hatten im September zahlreiche Eltern und Pädagogen den Aufschub des Vorhabens gefordert. Mit Erfolg: Der geplante Kahlschlag ist erst einmal gestoppt, die Pläne zunächst bis 2013 auf Eis gelegt. Anlässlich dieses  „Etappensieges“ wird am Sonntag, den 24. Januar in der Fabrik ein großes Bergfest stattfinden. Alle Kinder, Eltern und Interessierte sind herzlich eingeladen ab 15.00 Uhr mit dem Hamburger Bündnis Hortbetreuung, dem Landeselternausschuss (LEA Hamburg), der Elterninitiative Peter &amp; Paula, der Rockband Radau!, Mirko &amp; GONK, dooni dooni von der Djembe-Trommelschule, Rosi und die Knallerbsen und vielen weiteren Gästen zu feiern.<br />
Die vom schwarz-grünen Senat geplante „Hortreform“ ist zwar auf die nächste Legislatur verschoben, doch im Hintergrund laufen die Planungen mit voller Kraft weiter. Umso wichtiger ist es, diesen Prozess aufmerksam zu verfolgen und sich auch weiterhin lautstark einzumischen, wenn die Planungen wieder eine Richtung einnehmen, die nur mit dem Begriff Sparmaßnahme zu beschreiben sind.</p>
<p><strong>Kommt alle und feiert mit! </strong></p>
<p><strong>Flugblätter: </strong>Bitte die Flugis ausdrucken, kopieren und in der Kita, Schule und Hort verteilen&#8230;</p>
<ul>
<li><a href="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/01/Bergfest-in-der-Fabrik-24-01-2010.pdf">Flugi in DIN-A 4 </a></li>
<li><a href="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/01/Buendnis-Hortbetreuung-Bergfest-Flugi-A5.pdf">Flugi in DIN-A 5</a></li>
</ul>
<p><strong>Mal reinhören und reinschauen?</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/99AJ5lcTZ-k&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/99AJ5lcTZ-k&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hortbetreuung-hamburg.de/?feed=rss2&amp;p=345</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aktion am 12. Dezember: Wo ist Peter? Wo ist Paula?</title>
		<link>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=332</link>
		<comments>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=332#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 07:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hortbetreuung-hamburg.de/?p=332</guid>
		<description><![CDATA[Peter und Paula verzweifelt gesucht! 
Am kommenden Samstag, den 12.12. treffen sich Freunde und Unterstützer der Elterninitiative &#8220;Peter-und-Paula&#8221; um 12.00 Uhr zu einem smart mob<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=332">[mehr...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Peter und Paula verzweifelt gesucht! </strong><br />
Am kommenden Samstag, den 12.12. treffen sich Freunde und Unterstützer der Elterninitiative &#8220;Peter-und-Paula&#8221; um 12.00 Uhr zu einem <a title="smart mob" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Smart_Mob" target="_blank">smart mob</a> vor der Europapassage, Eingang Jungfernstieg. Inmitten des Voreihnachtsgetümmels wird eine wilde Suche nach Peter und Paula inszeniert, um so auf die drohenden<br />
Betreuungsverhältnisse in Hamburg aufmerksam zu machen.<br />
Jeder kann Teil dieser Aktion werden: Kommt hin, sucht Peter und Paula in der Menge und zeigt der  Hamburger Öffentlichkeit, dass sich das Thema Hortagesbetreuung nicht einfach so vom Tisch wischen lässt. Mit der Aktion soll für eine dauerhafte Qualitätssicherung für alle Kinder in Hamburgs Horten demonstriert werden, denn: Hortreform aufgeschoben ist nicht Hortreform aufgehoben! Also runter vom Sofa und rein in die Stadt!</p>
<p>Anregungen und Rückmeldungen gerne unter<br />
<a title="mitmachen@peter-und-paula.de" href="mailto:mitmachen@peter-und-paula.de">mitmachen@peter-und-paula.de</a></p>
<p><a title="www.peter-und-paula.de" href="http://www.peter-und-paula.de" target="_blank">www.peter-und-paula.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hortbetreuung-hamburg.de/?feed=rss2&amp;p=332</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hortreform verschoben: Erfolg oder doch ein Systemwechsel durch die Hintertür?</title>
		<link>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=327</link>
		<comments>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=327#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 23:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[TopNews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hortbetreuung-hamburg.de/?p=327</guid>
		<description><![CDATA[Die vermeintlich „kostenneutrale“ Hortreform wird laut taz vom 27.11.09 um zwei Jahre verschoben. Soweit die gute Nachricht. Die schlechte gleich hinterher. Nicht nur „reiche“ Eltern<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=327">[mehr...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vermeintlich „kostenneutrale“ Hortreform wird laut <a title="taz" href="http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/1/mehr-kita-beitraege-fuer-reiche/" target="_blank">taz</a> vom 27.11.09 um zwei Jahre verschoben. Soweit die gute Nachricht. Die schlechte gleich hinterher. Nicht nur „reiche“ Eltern müssen mehr für die Kinderbetreuung berappen, auch für einkommensschwache Familien wird es mal wieder spürbar teurer &#8211; ein Schelm, wer daran erinnert, dass es dem Senat bei der Hortreform vor allem um das Wohlergehen und die Bildungschancen eben jener Kinder geht, die nun spürbar mehr zahlen müssen.</p>
<p><strong>Hier ein paar konkreten Zahlen: </strong>Heute leisten alle Familien pro Kind im Hort einen Zuschuss zum Mittagessen in Höhe von 13 € (Berechnungsgrundlage: 0,60 €/Essen). Für Familien auf Hartz IV-Niveau erhöhen sich die Kosten auf 21,70 €  (1,00€/Essen). Alle anderen sollen einen Zuschuss in Höhe von 2 € pro Mittagessen leisten. Damit erhöhen sich die Kosten für ein Kind monatlich um 43,40 €. Dies trifft vor allem jene Familien, die gerade eben über dem Hartz IV-Niveau liegen. Ein alleinerziehender Vater mit einem Kind und einem Nettoeinkommen in Höhe von 1.300 € muss für eine fünfstündige Hortbetreuung heute 51 € zahlen, künftig wären es über 81 € und damit 60% mehr als heute. Eine alleinerziehende Mutter mit 2 Hortkindern und einem Familieneinkommen (netto) in Höhe von 1.750 € muss heute 124 € zahlen. Künftig wären es 184 €. Das entspricht einer Steigerung um fast 50 %. Darin sind noch nicht die Steigerungen der Elternbeiträge berücksichtigt, die ebenfalls angekündigt sind.</p>
<p>Dass die Verschiebung der vermeintlich „kostenneutralen“ Hortreform im Kontext der Bekanntgabe der Sparpläne der Stadt verkündet wurde,  wirft natürlich Fragen auf. Ganz ungelegen – so könnte man meinen – kam die Sparklausur wohl nicht. Im Schatten der allgemeinen Kürzungen lässt sich eine inzwischen unpopuläre und offensichtlich deutlich teurere Reform leichter und vor allem ohne Gesichtsverlust verschieben. Die Verschiebung belegt eindeutig, dass eine Schulkindbetreuung für alle Kinder unabhängig vom Einkommen der Eltern zum Nulltarif eben nicht zu haben ist. Dieses politische Ziel darf jedoch keinesfalls aufgegeben werden und die Regierung muss sich daran messen lassen, ob es ihr gelingt, eben für jene Bevölkerungsgruppe, die ihr in den vergangenen Monaten so sehr am Herzen lag, entsprechende Angebote zu schaffen, statt die Hürden höher zu legen, wie Senator Wersich vor kurzem noch gefordert hat.</p>
<p><strong>Systemwechsel durch die Hintertür?</strong><br />
Eine Reform dieser Größenordnung braucht Zeit. Es ist gut, dass mit dieser Verschiebung jetzt der zeitliche Druck raus ist. Behörden, Kita-Verbände, ErzieherInnen und Eltern &#8211; sie alle sind nun aufgefordert, ein gesellschaftlich tragfähiges und soziales Konzept zu entwickeln, dass allen Kindern der Stadt gerecht wird. Diese Chance sollte jedoch nicht dadurch vertan werden, dass mit den Sparplänen bereits Fakten geschaffen werden. Es dürfen weder die Bildungs- und Betreuungsstandards gesenkt noch der Systemwechsel durch die Hintertür vollzogen werden. Doch genau dies deutet sich beispielsweise bei der Steigerung der Kosten für das Mittagessen an. Die Frage ist nicht, ob das Mittagessen um 20, 40 oder 140 Cent teurer wird. Die viel wichtigere Frage ist: soll der Staat, die Gemeinschaft für das Mittagessen von Kindern in Kita, Hort und Schule aufkommen. Diese Frage hat der Senat eindeutig beantwortet. Mittagessen ist Privatangelegenheit. Die Gemeinschaft unterstützt nur noch dann, wenn eine Familie sich das Mittagessen nicht leisten kann, sprich bei Familien im Hartz IV-Bezug. Vor allen bei den Schulkindern zieht sich der Staat mehr und mehr zurück. Das ist ein Paradigmenwechsel, der bereits im Konzept der Hortreform nachzulesen ist und der heute mit der Sparpolitik umgesetzt werden soll.</p>
<p>Welche Konsequenzen dieser Systemwechsel mit sich bringt, liegt auf der Hand. Bereits mit der Einführung des Gutscheinsystems wurden die Personalkosten für die KöchInnen in Sachkosten umgewandelt. Die Zuschüsse für ein Mittagessen wurden Stück für Stück  gesenkt, so dass viele Kitas heute auf Großküchenessen umsteigen mussten. Noch liegt die Wahl des Lieferanten weitgehend im Ermessen der Kita. Doch wie sieht es aus, wenn die Elternschaft einer Kita einfach nicht mehr in der Lage ist, das vermeintlich „hochwertige“ Essen des Großlieferanten zu bezahlen und die Kita folglich das Essen eines Billiganbieter ordern muss? Ist dies wirklich „sozial gespart“, wie Jan Kahlcke in seinem Kommentar in der taz vom 27.11. behauptet?</p>
<p><strong>Ini-Treffen:</strong></p>
<p>Das Thema &#8220;Mittagessen&#8221; ist nur ein Thema von vielen, die vor dem Hintergrund der Sparvorgaben des Senats neu zu bewerten sind. Auf unserem nächsten Ini-Treffen wollen wir uns daher intensiv mit den Auswirkungen der Sparvorhaben im Kita- und Hortbereich befassen und bewerten. Schließlich gilt es daraus Konsequenzen für unser politisches Handeln abzuleiten. Wir laden alle interessierten Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen ein, sich in diese Diskussion einzumischen.<br />
Ferner werden wir vom BUDNI-Forum und von einem Treffen mit der CDU berichten.</p>
<p><strong>Was: </strong>Ini-Treffen<strong><br />
Wann: </strong>3. Dezember 2009 um 20 Uhr<strong><br />
Wo:</strong> in den Räumen der SOAL  (Susettestrasse 11, 22763 Hamburg &#8211; Eingang: um die Ecke Bernadottestraße)</p>
<p>**********************************</p>
<p><a href="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2009/11/rechenbeispiele-kosten-mittagessen.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-329" title="rechenbeispiele-kosten-mittagessen" src="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2009/11/rechenbeispiele-kosten-mittagessen.gif" alt="rechenbeispiele-kosten-mittagessen" width="508" height="326" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hortbetreuung-hamburg.de/?feed=rss2&amp;p=327</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BUDNI-Bildungsforum: Diskussion mit Christa Goetsch u.a.</title>
		<link>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=311</link>
		<comments>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=311#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 22:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[TopNews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hortbetreuung-hamburg.de/?p=311</guid>
		<description><![CDATA[Aus dem Einladungstext zur Schlussveranstaltung des BUDNI BILDUNGS-FORUMs 2009:
Für die Erziehung eines Kindes braucht man ein ganzes Dorf. Dieses alte Sprichwort weist darauf hin, dass<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=311">[mehr...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Einladungstext zur Schlussveranstaltung des BUDNI BILDUNGS-FORUMs 2009:</p>
<blockquote><p>Für die Erziehung eines Kindes braucht man ein ganzes Dorf. Dieses alte Sprichwort weist darauf hin, dass Kinder verschiedene Rollen-Vorbilder brauchen, um in eine Gesellschaft hineinzuwachsen. Eine Vielzahl von Aspekten, die hierbei eine Rolle spielen, sind in den vergangenen Monaten im FORUM diskutiert worden: Der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und den daraus resultierenden Bildungschancen, die Rolle von Vätern, die kulturellen Hintergründe, das Gewicht von Stadtplanung und Stadtbauten oder etwa die Frage, welches Verhältnis Mütter zu den Neugeborenen aufbauen können, waren solche Aspekte. In unserer bilanzierenden Veranstaltung werden zentrale Fragen noch einmal aufgenommen und auf das Miteinander in der Großstadt bezogen. Konkret stellen wir auch die Frage danach, welche Verantwortung die Politik hier inne hat oder haben sollte.</p>
<p>Diskutieren Sie mit dem BUDNI BILDUNGS-FORUM! Als Gäste auf dem Podium erwarten Sie Schulsenatorin Christa Goetsch sowie Dr. Dirk Bange, Referatsleiter für Familie und Kindertagesbetreuung in der Behörde für Soziales in Hamburg. Darüber hinaus erwarten wir Prof. Dr. Wulf Rauer, Vorsitzender des Kinderschutzbunds Hamburg. Stellen Sie Ihre Fragen, diskutieren Sie mit am 26. November 2009 ab 19 Uhr im Marmorsaal des Schauspielhauses!</p>
<p>siehe auch:</p>
<ul>
<li> <a title="BUDNI-Bildungsforum" href="http://www.budni.de/gutes-tun/soziales/starke-netze" target="_blank">http://www.budni.de/gutes-tun/soziales/starke-netze</a></li>
<li><a title="Starke Schulen-starke Kinder" href="http://www.budni.de/gutes-tun/soziales/starke-schulen-starke-kinder" target="_blank">http://www.budni.de/gutes-tun/soziales/starke-schulen-starke-kinder</a></li>
<li><a title="10-Punkte-Papier zur Bildung in Hamburg" href="http://www.budni.de/fileadmin/redaktion/Bildungsforen/10-Punkte-Papier_BUDNI-Forum.pdf" target="_blank">http://www.budni.de/fileadmin/redaktion/Bildungsforen/10-Punkte-Papier_BUDNI-Forum.pdf</a></li>
</ul>
</blockquote>
<p>Vor dem Hintergrund der angekündigten Sparmaßnahmen im Kita- und Hortbereich könnte diese Veranstaltung sehr spannend werden. So hat der Chef von Herrn Dr. Bange, nämlich Senator Wersich, jüngst erhebliche Kürzungen im Kita-Bereich in Aussicht gestellt, die Herr Dr. Bange umsetzen soll (siehe <a title="Pressespiegel" href="http://www.mister-wong.de/user/hortprotest/pressespiegel/" target="_blank">Pressespiegel</a>). Und auch Frau Senatorin Goetsch muss sich die Frage gefallen lassen, warum die Hortbetreuung, die von ihrem pädagogischen Auftrag familienähnlich sein soll, abgelöst werden soll durch eine kostengünstige Kinderaufbewahrung in den Schulen (bitte entschuldigen Sie die Polemik &#8211; aber es fällt langsam schwer, sachlich zu bleiben angesichts der trüben Aussichten&#8230;) Wenn Sie Zeit haben, schauen Sie doch mal beim Bildungsform vorbei, dort haben Sie Gelegenheit, hochrangige Entscheidungsträger und politische Beamte zu treffen und zu befragen. Solche Gelegenheiten gibt es ja nicht so oft.</p>
<p><strong>Was: </strong>Podiumsdiskussion<br />
<strong>Wann:</strong> 26. Nov. 2009 :: 19 Uhr<br />
<strong>Wo: </strong>Deutsches Schauspielhaus :: Marmorsaal<br />
<strong>Kosten: </strong>3 € (gratis für Besitzer des Familienpasses)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hortbetreuung-hamburg.de/?feed=rss2&amp;p=311</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&quot;Wer es ernst meint mit der Förderung&#8230;&quot;</title>
		<link>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=257</link>
		<comments>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=257#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 21:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[TopNews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hortbetreuung-hamburg.de/?p=257</guid>
		<description><![CDATA[Ende September fand die erste große Infoveranstaltung unseres Bündnisses statt. Gekommen waren ca. 120 bis 150 Menschen aus ganz Hamburg. Wir hatten zwar gehofft, dass<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=257">[mehr...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_258" class="wp-caption alignleft" style="width: 299px"><a href="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2009/10/HBH02.jpg"><img class="size-full wp-image-258" title="HBH02" src="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2009/10/HBH02.jpg" alt="Infoveranstaltung 24-09-2009" width="289" height="268" /></a><p class="wp-caption-text">Infoveranstaltung 24-09-2009</p></div>
<p>Ende September fand die erste große Infoveranstaltung unseres Bündnisses statt. Gekommen waren ca. 120 bis 150 Menschen aus <strong>ganz</strong> Hamburg. Wir hatten zwar gehofft, dass die &#8220;Hütte&#8221; einigermaßen voll wird. Dass sich am Ende so viele Menschen aus den verschiedensten Stadtteilen auf den Weg machen würden, damit haben wir bei weitem nicht gerechnet. Neben den vielen Eltern, Kita-Leitungen, ErzieherInnen und LehrerInnen waren auch zahlreiche hochrangigen VertreterInnen zugegen. Zu nennen sind hier u.a. Herr Gaul von der Behörde Schule und Berufsbildung, seines Zeichens der Projektleiter der Arbeitsgruppe &#8220;Schulkindbetreuung&#8221;. Es waren ferner da einige Vertreter verschiedener Jugendhilfeverbände, die Kinder- und Jugendpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Carola Veit, Vertreter der GEW, VertreterInnen vom Landes-Eltern-Ausschuss und verschiedenen Bezirks-Eltern-Ausschüssen.</p>
<p>Die Veranstaltung hat sehr deutlich gemacht, dass diese Reform nicht im Schatten der großen Schulreform seglen wird, sondern dass sich der Senat auf einen erheblichen Widerstand gegen diese Sparmaßnahme, die zu Lasten der Kinder und ErzieherInnen geht, wird einstellen müssen. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden erste Ideen für die weitere politische Arbeit entwickelt, die in den kommenden Wochen umgesetzt werden sollen. Von größter Bedeutung ist es, Eltern und ErzieherInnen aber auch die Schulen über die Konsequenzen der anstehenden Reform zu informieren und den Protest sichtbar auf die Straße zu bringen. Wie wir das erreichen können, werden wir auf dem <a title="Ini-Treffen" href="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/?p=250" target="_blank">nächsten Ini-Treffen</a> besprechen.</p>
<p>Darüber hinaus werden wir weiterhin den Dialog mit der Politik und den Behörden suchen und dabei konsequent &#8211; wie bisher &#8211; die Finger in die Schwachstellen des Konzepts legen. Welche Wirkung unsere politische Arbeit bereits heute schon hat, zeigt beispielsweise die Reaktion der die Jugend- und Schulpolitischen SprecherInnen der GAL-Bürgerschaftsfraktion, die sich veranlasst sahen, im Vorfeld unserer Info-Veranstaltung auf unsere Aktivitäten zu reagieren. In einer Pressemeldung schreiben sie: „<a href="http://www.gal-fraktion.de/cms/presse/dok/306/306511.bloemeke_und_gwosdz_mut_zum_ausbau_der_h.html" target="_blank">Wer es ernst meint mit der Förderung benachteiligter Kinder</a>&#8220;, so Christiane Blömeke, &#8220;<a href="http://www.gal-fraktion.de/cms/presse/dok/306/306511.bloemeke_und_gwosdz_mut_zum_ausbau_der_h.html" target="_blank">der darf sich der geplanten Reform der Hortbetreuung nicht verweigern.</a>&#8220;  Masse statt Klasse ist ihre Devise, die Qualität der pädagogischen Arbeit spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.</p>
<p>„Anpassung der Standards und Ressourcen an neue Gegebenheiten“ heißt es an anderer Stelle in schönstem Behördendeutsch und meint damit, dass im Zuge der flächendeckenden Einführung  der Schulkindbetreuung keine neuen ErzieherInstellen geschaffen werden sollen. Die selben ErzieherInnen, die bislang 18.000 Kinder betreut haben, sollen künftig auf 28.000 Kinder aufpassen.  Dies sei zwar eine &#8220;leichte&#8221; Standardabsenkung, diese müssen man aber, so Blömeke, im Interesse der Förderung der benachteiligten Kinder nun einmal hinnehmen. Wie die ErzieherInnen eben diese &#8211; unsere &#8211; Kinder, die ja pädagogisch gefördert werden sollen, in dem  neuen System auf ihrem Bildungsweg  mit dem gleichen Engagement und Fürsorge begleiten können, diese Frage bleibt nach wie vor unbeantwortet. Rein rechnerisch bleiben einer ErzieherIn gerade mal 2 Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit pro Kind und Stunde &#8211; nicht gerade üppig. Hier kann man sich schon fragen, welchen Stellenwert die pädagogische Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher nicht nur für die SenatsvertreterInnen hat, wenn sie ohne Scham behaupten, dass sich „die Personalausstattung [der Reform] neutral darstelle[n]“ lasse  (s. <a href="http://www.buergerschaft-hh.de/Parldok/Cache/EF216E4B3CA40B7022F28A0C.pdf" target="_blank">Drucksache 19/4151</a> – S. 15 ). Wir wissen ja nicht, wie es Euch und Ihnen geht, wenn sich die Arbeit vervielfacht. Irgendwann kommt man doch  an einen Punkt, an dem man den eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden kann, und dann fragt man sich unweigerlich, welchen Sinn die eigene  Arbeit überhaupt noch macht &#8211; Zufriedenheit sieht anders aus.</p>
<p>Die Argumentationslinie der GAL wie auch der Senats- und Behördenvertreter ist hier ebenso durchschaubar wie entlarvend. Man versucht unseren Protest als „Protest der Privilegierten“ zu stigmatisieren. Um es deutlich zu sagen: Wir verweigern uns bei weitem nicht einer Hortreform. Im Gegenteil, eine Hortreform halten wir längst für überfällig. Es ist gesellschaftspolitisch nicht länger hinnehmbar, dass insgesamt zu wenig Hortplätze zur Verfügung gestellt und darüber hinaus sozial benachteiligte Kinder von der Hortbetreuung ausgeschlossen werden. An dieser Stelle sei daran erinnert, dass wir seinerzeit &#8211; damals noch als <em><strong>Eltern für eine familiengerechte Betreuung</strong></em> &#8211; vehement Partei für die Rechte benachteiligter Kinder ergriffen haben. Grundsätzlich halten wir es  aus pädagogischen Gründen für verfehlt, dass Eltern die „Bedürftigkeit“  ihre Kinder, die jenseits der Vereinbarkeit von Beruf und Familie liegt, nachweisen müssen, um in den Genuss von Bildung zu kommen. Die Bildung aller Kinder ist ein gesellschaftlicher Auftrag  und eine Notwendigkeit. Wer es wirklich ernst meint mit der Förderung benachteiligter Kinder, kann auf die Ungerechtigkeiten des einen Systems (des Gutschein-Systems) nicht mit Standardabsenkungen in einer Größenordnung antworten, die es in dieser Form im Kita- und Hortbereich noch nicht gegeben hat. Wenn der flächendeckende Ausbau nicht auf einem Niveau zu finanzieren ist &#8211; weil die Politik nun mal andere Prioritäten setzt -, so stehen wir auf dem Standpunkt, dass man zunächst im Rahmen des Gutscheinsystems übergangsweise die Hürden für Kinder aus bestimmten Bevölkerungsgruppen spürbar  senken sollte, um diesen Kindern den Eintritt in die Hortbetreuung zu ermöglichen. Wer es wirklich ernst mit der Förderung &#8211; und nicht Aufbewahrung &#8211; benachteiligter Kinder meint, der muss auch die notwendigen Rahmenbedingungen für eine pädagogische Arbeit schaffen, die diese Bezeichnung verdient &#8211; kostenneutral geht das nicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hortbetreuung-hamburg.de/?feed=rss2&amp;p=257</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&quot;Ich habe einen Traum&#8230;&quot;</title>
		<link>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=400</link>
		<comments>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=400#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 23:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[TopNews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hortbetreuung-hamburg.de/?p=85</guid>
		<description><![CDATA[
Behördenvertreter stellen sich den Fragen des Jugendhilfe- und Schulausschusses (Altona)
Bezogen auf den Neuigkeitswert der Informationen, die von den Herren Dr. Bange (BSG) und Bratsch (BSB)<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=400">[mehr...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2009/09/infobrief2.jpg" alt="" /><br />
<strong>Behördenvertreter stellen sich den Fragen des Jugendhilfe- und Schulausschusses (Altona)</strong><br />
Bezogen auf den Neuigkeitswert der Informationen, die von den Herren Dr. Bange (BSG) und Bratsch (BSB) dargelegt wurden, fällt der Bericht über die gemeinsame Sitzung des Jugendhilfeausschusses und des Ausschusses für Kultur und Bildung, die am 31. August in der Aula der Louise-Schröder Schule (Altona) tagten, äußerst knapp aus. Genau genommen wäre der Bericht bereits an dieser Stelle zu Ende, denn die Behördenvertreter skizzierten lediglich die bereits hinlänglich bekannten „Eckpunkte“ ihres Konzepts der Schulkindbetreuung an Primarschulen. Und auch die Antworten auf die Fragen der Ausschussmitglieder und des Publikums waren wenig erhellend. Interessant an den Ausführungen war weniger das, was die Behördenvertreter sagten, sondern vielmehr das, was sie nicht sagten.</p>
<h2>Stichwort: kostenlos</h2>
<p>Wider besseres Wissen legten sie besonderen Wert darauf festzustellen, dass die Schulkindbetreuung „kostenlos“ sei, damit endlich alle Kinder unabhängig von der familiären Situation in den Genuss einer Schulkindbetreuung kämen. Gänzlich unerwähnt blieben die versteckten Kosten für die Rand- und Ferienbetreuung sowie für das Mittagessen, die dazu führen, dass die Belastung für einkommensschwache Familien im Vergleich zum Gutscheinsystem erheblich steigt.</p>
<h2>Stichwort Multifunktionsraum</h2>
<p>Kein Wort fiel zum Stichwort „Multifunktionsraum“. Nach wie vor bleibt es dem Leser überlassen, sich ein Bild von so einem Raum zu machen (die Kuschelecke mit zwei Sofas befindet sich gegenüber der Tobe- und Bauecke, vielleicht noch an der einen Seite eine Kletterwand…?). An anderer Stelle hatte Dr. Bange zwar betont, dass Klassenräume nicht zu „Multifunktionsräumen“ umgewidmet würden. Offen bleibt dann aber, wo in den Schulen Raum für jeweils 200 bis 300 Schüler geschaffen wird, der pädagogisch sinnvoll genutzt werden kann.</p>
<p>Wenn es bei der Ausgestaltung der Multifunktionsräume nicht zu weiteren Standardabsenkungen kommen soll, wird man mit erheblichen Investitionen rechnen müssen. Gegenwärtig muss eine Kita u.a. folgende Standards erfüllen, wenn sie eine Betriebsgenehmigung erhalten möchte: Wohncharakter, kein Durchgangsraum, altersgerechte Ausstattung. Allein der letzte Punkt dürfte eine große Herausforderung werden, denn der Multifunktionsraum muss sowohl Angebote für Vorschüler/Erstklässler als auch für Jugendliche schaffen, die sich bereits in der Pubertät befinden.</p>
<h2>Stichwort: Baumaßnahmen</h2>
<p>Zu den Eckpunkten, die die Behördenvertreter stets für berichtenswert erachten, gehören auch die Investitionsmittel für Baumaßnahmen in Höhe von 35 Mio. €, die im Rahmen des Konjunkturprogramms zur Verfügung stehen (durchschnittlich 200.000 € pro Standort). Dies sei, so Dr. Bange, zwar nur ein „bisschen Geld“, aber besser als nichts, denn ohne dieses Geld könnte man diese Reform gar nicht angehen. Leider hat das Ganze einen Schönheitsfehler, über den Dr. Bange in seinem Referat geflissentlich hinweggegangen ist. Das Geld muss zur Hälfte bereits im Haushaltsjahr 2009 verausgabt sein (was der eigentliche Grund für die überhastete Reform ist). Nun stellt sich die &#8211; im Ausschuss leider ungestellte &#8211; Frage, wie man das Geld in den nächsten Monaten sinnvoll ausgeben kann, wo doch noch nicht einmal ein pädagogisches und bedarfsgerechtes Raumkonzept vorliegt, geschweige denn, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen und die Verhandlungen mit den Jugendhilfeverbänden, die erst in einem Jahr beginnen sollen, abgeschlossen sind. Und wenn man es nicht schafft, die Hälfte im Haushaltsjahr 2009 auszugeben, was passiert dann mit den nicht abgeflossenen Mitteln?</p>
<h2>Stichwort: Mittagessen</h2>
<p>Die Frage eines Ausschussmitglieds, wie denn an den ganzen Schulstandorten eine Essensversorgung von morgens 7 bis abends 18 Uhr sichergestellt werden könne, beantwortete Herr Bratsch überaus präzise: „Das müssen wir hinkriegen.“ – Mehr war zum Thema Mittagessen leider nicht in Erfahrung zu bringen. Völlig offen die Frage, wie man sicherstellen kann, dass wirklich alle Kinder in den Genuss eines Mittagessens kommen, unabhängig davon, ob ihre Eltern sich das Mittagessen leisten können oder wollen. Wer die <a title="Drucksache 19/1886" href="http://www.buergerschaft-hh.de/Parldok/Cache/032061A87AA40E3022F28A0C.pdf" target="_self">Drucksache 19/1886</a> (Mittagessenangebot in Hamburger Schulen) liest, wird schnell erkennen, dass begründete Zweifel angezeigt sind.</p>
<h2>Stichwort: Sachkosten nach 16 Uhr</h2>
<p>Verschwiegen wurde von den Behördenvertretern ferner, dass für die Zeit nach 16 Uhr keine Sachkosten mehr zur Verfügung stehen sollen. Darunter fallen ebenso Verbrauchsmaterialien für die pädagogische Arbeit wie Kosten für Lebensmittel und Getränke. Ohne böswillig etwas unterstellen zu wollen, aber dies klingt mehr nach Aufbewahrung als nach pädagogischer Hortarbeit.</p>
<h2>Stichwort: Verzahnung mit Jugendmusikschulen &amp; Co</h2>
<p>Völlig unklar ist &#8211; auch das wurde auf der Sitzung noch einmal deutlich &#8211; wie die immer wieder gerne mit großer Geste angeführte Verzahnung mit den umliegenden Sportvereinen, Jugendmusikschulen und sonstigen Anbietern aussehen kann. Wer begleitet die Kinder zum Fußballplatz oder zur Turnhalle? Und wer trägt die Kosten für die dortigen Aktivitäten? Wird es hierfür ein Budget geben oder entstehen den Eltern – wie bisher – Zusatzkosten für den Musik- oder Aikidounterricht?  Wenn ja, wie wäre das dann noch vereinbar mit dem Ziel der Reform, die Bildungschancen für alle Kinder anzugleichen? Was bleibt dann noch von der Verzahnung übrig?</p>
<h2>Stichwort Betreuungsschlüssel</h2>
<p>Auf die aus unserer Sicht wichtigste Frage, die das Ausschussmitglied Volker Vödisch stellte, warum man denn „wider besseres Wissen“ an dem aus pädagogischer Sicht unsinnigen Betreuungsschlüssel von 1:25 festhalte, was den übergeordneten Zielen der Reform (Angleichung der Bildungschancen) widerspricht, antworteten die Behördenvertreter mit  Schulterzucken. „Das ist eine politische Vorgabe. Wir sind nur die Beamten, die das umsetzen sollen.“ (Bratsch) Und, so führte Dr. Bange weiter aus, wenn am Morgen ein Lehrer 25 Kinder unterrichten kann, dann kann man das auch von einem Erzieher erwarten. (Empörung im Zuschauerraum.) Der Betreuungsschlüssel sei vielleicht „etwas“ schlechter als im Gutscheinsystem (Gelächter im Zuschauerraum &#8211; Anm.: die Gruppengröße wächst immerhin um 47%), das sei letztlich nicht so dramatisch, da ja schließlich nicht immer alle Kinder anwesend seien. Dieses Argument ist wenig überzeugend, da diese Tatsache natürlich auch schon auf die heutige Situation zutrifft.  wenn ich Dass auch die ErzieherInnen nicht 100% ihrer Arbeitskraft für die Betreuung aufbringen können (Stichwort: mittelbare pädagogische Arbeit wie Vor- und Nachbereitung, Elternabende und -gespräche, Supervision) verschwieg Herr Dr. Bange ebenso wie die deutlich schlechtere Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher. Betretenes Schweigen entstand kurzzeitig auf dem Podium, als eine Erzieherin aus dem Publikum die Behördenvertreter fragte, ob sie denn bereit wären für 15 Euro und 3 Cent in einer Schule zu arbeiten, so wie sie es als Honorarkraft derzeit in einer gebundenen Ganztagsschule tut.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Statt belastbarer Informationen warben die Behördenvertreter um Vertrauen. Vertrauen in die „einmalige Chance“, die in diesem Konzept liegt. „Ich träume davon“, so Bratsch, „dass zwei konkurrierende Systeme endlich zusammenwachsen. Ich träume davon, dass es künftig nicht mehr heißt: morgens Schulstress und nachmittags Entspannung.“ Vor dem Hintergrund der vielen offenen Fragen und der überaus knappen Zeit, die den Behörden für die Umsetzung des Konzeptes noch bleibt, ist die Zeit des Träumens vorbei. Im Unterschied zum Glauben basiert Vertrauen auf Wissen. Das Einzige, was wir heute wirklich wissen, ist, dass es der erklärte Wille des Senats ist, diese Reform kostenneutral umzusetzen. So lange diese Aussage wie „in Beton gegossen“ ist, so lange der Betreuungsschlüssel von 1:25 schön geredet wird, werden wir dieser Reform nicht vertrauen können. Alle guten Ideen, Ziele und Wünsche, die in der Vision einer flächendeckenden Schulkindbetreuung liegen, müssen immer wieder an dieser zentralen Aussage der kostenneutralen Umsetzung gemessen werden.</p>
<p>Mehr noch: Aus unserer Sicht gefährden die vorliegenden Pläne erheblich den Erfolg der Primarschulreform, die mit dem neu eingeführten individualisierten kompetenzorientierten Unterricht und den aus pädagogischer Sicht viel zu großen Lerngruppen von +/-25 Kindern vor enormen Herausforderungen steht. Zeitgleich mit der Einführung der Primarschule verlangt die Behörde von den Schulen, ein pädagogisches Konzepts für die Schulkindbetreuung zu entwickeln und ohne viel Vorlauf operativ umzusetzen. Während also die LehrerInnen gerade damit beschäftig sind, die neuen Unterrichtsformen mit Leben zu füllen, sitzt ihnen die Schulleitung schon mit dem nächsten Brocken im Nacken. Dies schafft weder für die Primarschulreform noch für die Reform der Schulkindbetreuung die zwingend erforderliche Akzeptanz, sondern nur eins: Abwehr gegenüber Veränderungsprozessen insgesamt. Dabei könnte eine qualitativ hochwertige Schulkindbetreuung mit pädagogisch begründbaren Gruppengrößen mittelfristig für die LehrerInnen in der Tat eine Entlastung darstellen. Eine (sozial)pädagogische Arbeit, die diese Bezeichnung verdient, ist jedoch mit Gruppengrößen von durchschnittlich 25 Kindern nicht möglich.</p>
<p>Solange der flächendeckende Ausbau der Schulkindbetreuung nicht in einer Art finanzierbar ist, dass wenigstens der aktuelle, bereits in der Vergangenheit mehrfach abgesenkte Qualitätsstandard erhalten bleibt, muss nach Alternativen gesucht werden. Das Gutscheinsystem bietet durchaus Spielräume, sozial benachteiligte Kinder in die Nachmittagsbetreuung aufzunehmen. In jedem Fall aber sollte man sich die notwendige Zeit nehmen und sich nicht blind den Zeitplan von den Rahmenbedingungen eines Konjunkturpakets und einer Legislaturperiode diktieren lassen.</p>
<p><a href="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2009/09/Infobrief2.pdf">Artikel als InfoBrief Nr. 2  ausdrucken (PDF)</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hortbetreuung-hamburg.de/?feed=rss2&amp;p=400</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Am Anfang war&#8230;</title>
		<link>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=392</link>
		<comments>http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=392#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 22:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hortbetreuung-hamburg.de/?p=47</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;der Bericht der Projektgruppe. Die Idee der Koalitionäre ist visionär: Im Zuge des Ausbaus der Primarschulen in Hamburg soll auch die nachschulische Betreuung von Kindern<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hortbetreuung-hamburg.de/?p=392">[mehr...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2009/09/SR_Bericht_Projektgruppe_20090430.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-49" title="bericht-der-projektgruppe" src="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2009/09/bericht-der-projektgruppe.jpg" alt="bericht-der-projektgruppe" width="141" height="200" /></a><strong><a href="http://www.hortbetreuung-hamburg.de/wp-content/uploads/2009/09/SR_Bericht_Projektgruppe_20090430.pdf">&#8230;der Bericht der Projektgruppe</a></strong>. Die Idee der Koalitionäre ist visionär: Im Zuge des Ausbaus der Primarschulen in Hamburg soll auch die nachschulische Betreuung von Kindern bis zu 14 Jahren flächendeckend ausgebaut werden. Für alle Kinder soll es ein Mittagessen geben und außerhalb der Kernzeiten (vor 8 Uhr und nach 16 Uhr) sowie in den Ferienzeiten soll ein Betreuungsangebot die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sicherstellen. Und schließlich soll endlich auch die Zusammenarbeit zwischen Schule und außer­schulischen Einrichtungen im Stadtteil, Jugendmusikschule, Bücherhallen, Sportvereinen und Jugendhilfe besser verzahnt werden.</p>
<p><strong>Doch die Visionen der Behörden für <a href="http://www.hamburg.de/bsb/">Schule und Berufsbildung (BSB)</a> und <a href="http://www.hamburg.de/bsg/">Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG)</a> gehen noch viel weiter:</strong> Für die Eltern soll die nachschulische Betreuung &#8220;kostenfrei&#8221; sein. Und: der flächendeckende Ausbau kostet die Stadt keinen Cent mehr, als die Stadt für die Hortbetreuung im Augenblick aufbringen muss. Mit anderen Worten: die Planer sind davon überzeugt, dass mit der Einführung des neuen Betreuungssystems für das gleiche Geld mindestens 60% mehr Kinder betreut werden können als bisher. Wie das gehen soll und warum eine eigentlich tolle Idee, nämlich der flächendeckende Ausbau der Hortlandschaft, verraten wird und sich das ganze Konzept als Spar-, Umverteilungs- und Mogelpackung erweist, können sie auf dieser Seite nachlesen.</p>
<p>Wir, das sind zunächst eine Handvoll Eltern, Lehrer und Erzieher, die empört sind über die offensichtliche massive Absenkung der Qualitätsstandards. Mit dieser Seite wollen wir zunächst die Öffentlichkeit über die Pläne der Stadt informieren. In einem ersten Schritt werden wir den Entwurf der Projektgruppe sehr genau betrachten und kommentieren, so dass Sie sich ein Bild von dem &#8220;Diskussionspapier&#8221; machen können. Unser vorläufiges Fazit nach der intensiven Lektüre: <strong>Die hochwertige Hortbetreuung, die sich in Hamburg über viele Jahre bewährt hat, wird es künftig nicht mehr geben. Masse, statt Klasse ist die Devise der Stadt.</strong> Doch lesen Sie selbst und machen Sie sich Ihr eigenes Bild von den Plänen der Stadt. Selbstverständlich freuen wir uns über eine anregende Diskussion und aktive Unterstützung.</p>
<p><strong>Was nach der Lektüre kommt</strong>, wird man dann sehen müssen. Gelegenheiten, der Empörung Luft zu machen, wird es in den nächsten Wochen und Monaten viele geben: auf den Wahlveranstaltungen der Regierungsparteien, an den Ständen u.s.w. Und eins ist sicher: der finanzielle Gestaltungsspielraum der Stadt ist eng. Sehr eng &#8211; dank der Finanzkrise. Dies wird sich nach den Wahlen noch mehr zeigen als heute. Von daher müssen wir <strong>jetzt </strong>aktiv werden, denn der Bericht wird zwar gerne als &#8220;Diskussionspapier&#8221; abgetan. Beim genaueren Hinsehen wird jedoch sehr schnell deutlich, dass darin ganz ganz konkrete Umsetzungsszenarien beschrieben werden. Eingeführt werden soll das System &#8211; ohne Übergangsphase &#8211; zum Schuljahr 2011/12. Doch bereits in 2009 soll die Hälfte der Gebäudeinvestitionen verausgabt sein. Es gibt also einiges zu tun, um den Visionen des Senats zu begegnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hortbetreuung-hamburg.de/?feed=rss2&amp;p=392</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
